
fiskaly. E-INVOICE: eine API für Kassenmeldung und E-Invoicing in Italien
Der italienische Markt für den B2B-Dokumentenaustausch ist heute 4,9 Milliarden Euro wert, doch nur 7% der Unternehmen verfügen über eine fortgeschrittene digitale Reife. 56% kämpfen weiterhin mit operativen Ineffizienzen bei der Nachverfolgbarkeit von Datenflüssen und der Systemintegration. Für Anbieter von Kassen- und Warenwirtschaftssoftware, ERP-Systemen und Kassensystemen bedeutet diese Fragmentierung ein konkretes Problem: getrennte Infrastrukturen für die Echtzeit-Kassenmeldung (corrispettivi telematici) und die elektronische Rechnungsstellung, mit unterschiedlichen Anbietern, Verträgen und sich summierenden Entwicklungskosten. fiskaly bringt mit E-INVOICE in Italien die Lösung, die Kassenmeldung und B2B-E-Invoicing auf derselben API zusammenführt, inklusive laufender Aktualisierung an die geltende Rechtslage.
Zwei Pflichten, zwei Anbieter, doppeltes Risiko
Die elektronische Rechnungsstellung ist in Italien seit 2019 verpflichtend und Unternehmen haben sich längst darauf eingestellt. Ungelöst bleibt die Fragmentierung: Kassenmeldung und Rechnungsstellung werden noch immer wie zwei getrennte Welten behandelt. Ein Anbieter von Kassensoftware, der die Echtzeit-Kassendaten bereits an die Agenzia delle Entrate (die italienische Finanzverwaltung) übermittelt, muss sich für die Rechnungsstellung über das Sistema di Interscambio (SDI) zusätzlich mit einem zweiten Anbieter integrieren, eine zweite Infrastruktur betreiben und einen zweiten Satz an regulatorischen Updates im Blick behalten.
Das Ergebnis ist eine Fragmentierung an drei Fronten: doppelte Entwicklungskosten, da jede Integration eigene Wartung und eigenes Testing erfordert; das Risiko regulatorischer Abweichungen mit möglichen Sanktionen, falls auch nur einer der beiden Anbieter ein Update nicht rechtzeitig umsetzt; und operative Komplexität im Support, der zwei Ansprechpartner koordinieren muss, um ein einziges Kundenproblem zu lösen.
fiskaly E-INVOICE: dieselbe API, eine Pflicht mehr abgedeckt
Mit E-INVOICE macht fiskaly die B2B-Rechnungsstellung zu einem Konfigurationsschritt auf der bereits bestehenden Integration für die Kassenmeldung – kein neues Projekt von Grund auf. Partner, die die fiskaly API bereits für die Echtzeit-Kassenmeldung nutzen, können die Ausstellung und Übermittlung von Rechnungen über das SDI aktivieren, ohne eine einzige Zeile für eine neue Integration zu schreiben.
„Die elektronische Rechnungsstellung ist in Italien seit 2019 Realität, die Unternehmen haben sich längst daran gewöhnt. Ungelöst bleibt die Fragmentierung: Italienische Unternehmen behandeln Kassenmeldung und Rechnungsstellung noch immer als zwei getrennte Welten, mit unterschiedlichen Anbietern und Infrastrukturen für jede Pflicht", erklärt Silvio Agresti, Country Manager Italien bei fiskaly. „Mit fiskaly E-INVOICE geben wir unseren Partnern einen neuen Umsatzstrom, ohne eine einzige zusätzliche Integrationszeile: Wer heute die Kassenmeldung über unsere API abwickelt, kann auch die B2B-Rechnungsstellung aktivieren, stets aktuell nach geltendem Recht, und Compliance so von einer Kostenstelle zu einer Geschäftschance machen."
Das bringt E-INVOICE für POS- und Softwareanbieter
- Ein technologischer Partner, ein Vertrag und ein Support-Ansprechpartner für Kassenmeldung und Rechnungsstellung.
- Automatische Validierung von Struktur und Format der Rechnungen vor dem Versand, wodurch manuelle Fehler und Ablehnungen durch das SDI reduziert werden.
- Regulatorische Updates inklusive, ohne dass jede Änderung der steuerlichen Vorgaben selbst überwacht werden muss.
- Zertifizierte Sicherheit nach ISO 27001 und ISO 9001, mit Datenspeicherung in europäischen Rechenzentren.
- Ein neuer Umsatzstrom, aktivierbar auf der bestehenden Integration, ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand.
Diese Kombination aus Flexibilität und Sicherheit ist besonders relevant für Branchen mit hoher Dynamik bei der steuerlichen Digitalisierung am Point of Sale, wie Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus.
Der europäische Rahmen: was sich mit ViDA ändert
Die EU-Reform ViDA (Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter), im März 2025 verabschiedet, bringt zwei zentrale Fristen: ab dem 1. Juli 2030 werden strukturierte E-Rechnungen und Echtzeit-Meldungen für alle grenzüberschreitenden B2B-Transaktionen verpflichtend; bis zum 1. Januar 2035 müssen sich auch bestehende nationale Systeme an den neuen Standard anpassen, einschließlich des italienischen Sistema di Interscambio (SDI).
Für Technologieanbieter bedeutet das, frühzeitig eine Architektur für den grenzüberschreitenden Austausch vorzubereiten, etwa über Standardnetzwerke wie Peppol, statt die technologische Roadmap bei jedem Grenzübertritt neu zu entwerfen. Wer Kassenmeldung und Rechnungsstellung bereits über eine einzige fiskaly API abwickelt, startet diesen Übergang aus einer stärkeren Position.
Warum jetzt handeln
fiskaly ist ein europäisches Tech-Unternehmen, spezialisiert auf cloud-basierte, API-first-Lösungen für Fiskalisierung und Mehrwertsteuer-Compliance, bereits mit E-INVOICE live in Deutschland und Belgien, weitere europäische Märkte folgen in den kommenden Monaten. Für Anbieter von Kassen- und Warenwirtschaftssoftware, ERP- und POS-Systemen in Italien deckt die Integration von E-INVOICE auf der bereits genutzten API einen kompletten Compliance-Zyklus ab – von der Transaktion über die steuerliche Zertifizierung bis zur Meldung – mit nur einem Anbieter und einer Roadmap, die bereits bis ViDA reicht.
Häufig gestellte Fragen
Erfordert fiskaly E-INVOICE eine neue technische Integration? Nein. Es handelt sich um einen Konfigurationsschritt auf der API, die bereits für die Echtzeit-Kassenmeldung genutzt wird: Wer sie bereits einsetzt, kann die B2B-Rechnungsstellung aktivieren, ohne eine neue Integration zu entwickeln.



